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Warum Psychotherapie?

Psychotherapie bietet Hilfe bei Störungen des Denken, Handelns und Fühlens. Häufige Anlässe für das Aufsuchen von Psychotherapie sind u.a. Depressionen, Ängste, Zwänge aber auch körperliche Beschwerden, die durch psychische Probleme entstehen oder aufrechterhalten werden. In der Regel leiden Menschen, die therapeutische Hilfe benötigen - und oft auch deren Angehörige oder Freunde- so stark unter ihren Störungen, dass sie eine Veränderung anstreben. Die Probleme können eine Reaktion auf konkrete Ereignisse darstellen - wie z.B. Verlust eines wichtigen Menschen, Verlust der Arbeitsstelle oder Heimat, körperliche Krankheit, erlittene Gewalt u.v.m. - oder sich auch ohne einen konkreten äußeren Zusammenhang entwickeln.

Neben der Psychotherapie in ambulanter Praxis gibt es noch viele andere Hilfsmöglichkeiten bei seelischen Problemen, wie z.B. die Inanspruchnahme von Beratungsstellen. Eventuell kann bereits auch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem nahestehenden Menschen ausreichen, das Durcharbeiten eines Ratgeberbuches oder der Besuch einer Selbsthilfegruppe. Es ist also nicht immer nötig, sich in eine Psychotherapie zu begeben, um seine Probleme zu verarbeiten, sie ist aber dann angezeigt, wenn einem die o.g. Möglichkeiten nicht weiterhelfen können. Ob sie für einen sinnvoll ist, lässt sich auf jeden Fall mit mir in einem Vorgespräch klären.

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Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie steht das aktuelle psychische Problem und seine Bewältigung im Vordergrund. Die persönliche Lebensgeschichte findet dabei eine besondere Berücksichtigung, da sie für die Entstehung und Aufrechterhaltung des Problems wichtig ist.

Für dieses werden Erklärungsmodelle erarbeitet und die Patientin/ der Patient hat die Möglichkeit, neue Denk- und Verhaltensweisen auszuprobieren, die mit angenehmeren Fühlen und Empfinden einhergehen, um sich diese dann in einem Lernprozess anzueignen. Die Wirksamkeit ist bei psychischen Problemen unterschiedlicher Art wissenschaftlich sehr gut belegt.

(Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.)

Wer kann sich an mich wenden? 

Ich bin als Psych. Psychotherapeutin mit der Fachrichtung Verhaltenstherapie zugelassen. An mich kann sich jeder ab 18 Jahren wenden, der sich in einer akuten psychischen Krise befindet, wie auch an einer chronisch psychischen Erkrankung leidet. Patienten jünger als 18 Jahre wenden sich bitte an einen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten.

Gesetzliche Krankenversicherung:

Da ich über eine Kassenzulassung verfüge, werden die Kosten einer Psychotherapie durch die gesetzliche KV in voller Höhe übernommen, sofern eine Indikation hierfür besteht. Dies kläre ich innerhalb der psychoth. Sprechstunde und der Probatorik ab. Alle weiteren Anträge für eine Psychotherapie werden von mir gestellt.

Private Krankenversicherung:

Private Krankenkassen und Beihilfestellen übernehmen in der Regel die anfallenden Kosten der Therapie. Hierfür prüfen Sie bitte unbedingt vor Therapiebeginn Ihre individuellen Vertragsbedingungen und setzen Sie sich ggf. mit Ihrer Versicherung in Verbindung, welche Schritte erforderlich sind.

Selbstzahler:
Das Honorar richtet sich nach der aktuellen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Gruppentherapie

Warum Gruppentherapie?

Gruppentherapie ist eine wissenschaftlich gut untersuchte und wirksame Form der Psychotherapie. Sie verbindet therapeutisch angeleitete Inhalte und Übungen mit der Möglichkeit, von den Erfahrungen und Perspektiven anderer Teilnehmender zu profitieren.

Gerade bei Ängsten und Depressionen kann die Gruppe dabei helfen, eigene Denk- und Verhaltensmuster besser zu verstehen, neue Strategien zu erproben und Veränderungen im Alltag umzusetzen.

Die Sitzungen sind klar strukturiert und werden von mir therapeutisch geleitet. Dabei bestimmt jede Person selbst, welche persönlichen Erfahrungen sie in die Gruppe einbringen möchte. Viele anfängliche Vorbehalte gegenüber dem Gruppenformat relativieren sich erfahrungsgemäß bereits nach den ersten Sitzungen.

Rahmen der Gruppentherapie

Die Gruppen finden in einem festen und überschaubaren Rahmen mit bis zu sieben Teilnehmenden statt. Eine Gruppensitzung umfasst 100 Minuten und findet in der Regel wöchentlich statt. Vor der Teilnahme klären wir in einem persönlichen Gespräch, ob das jeweilige Gruppenangebot zu Ihrer aktuellen Situation und Ihrem Behandlungsbedarf passt.

Je nach individuellem Beschwerdebild und Behandlungsschwerpunkt biete ich derzeit zwei verhaltenstherapeutische Gruppenangebote an:

 

 

Angstbewältigungsgruppe

Die Angstbewältigungsgruppe richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Angststörungen, beispielsweise Panikattacken, ausgeprägten Sorgen oder Ängsten in sozialen und anderen Alltagssituationen.

Im Verlauf der Gruppe geht es darum, die Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten besser zu verstehen und einen hilfreichen Umgang mit ihnen zu entwickeln. Neben der Vermittlung grundlegender Zusammenhänge stehen konkrete verhaltenstherapeutische Strategien und Übungen im Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten sowie dem schrittweisen Aufbau neuer Erfahrungen im Alltag.

 

Depressionsbewältigungsgruppe

Die Depressionsbewältigungsgruppe richtet sich an Menschen mit depressiven Beschwerden unterschiedlicher Ausprägung.

Gemeinsam erarbeiten wir zunächst ein besseres Verständnis dafür, wie depressive Symptome entstehen und wodurch sie aufrechterhalten werden können. Darauf aufbauend beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Aufbau hilfreicher Aktivitäten und Tagesstrukturen, dem Umgang mit belastenden Gedanken und Verhaltensmustern sowie mit individuellen Strategien zur langfristigen Stabilisierung. Neben den therapeutischen Inhalten bietet die Gruppe Raum, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

 

 

→    Wenn Sie sich für eines der Gruppenangebote interessieren oder zunächst klären möchten, ob eine Gruppentherapie für Sie geeignet ist, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen. In einem persönlichen Vorgespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation und prüfen gemeinsam, welches Behandlungsangebot passend ist.

Die Kosten einer Gruppentherapie werden bei entsprechender Indikation von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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